Schweizer Wörterbuch - Teil 2

Mittwoch, 19.03.2014

Und wieder ein paar schweizer Ausdrücke, die mir immer wieder vorkommen.

  • Stutz: gängiger Ausdruck für Franken
  • luegä: sehen, schauen - in allen möglichen Formen
  • aaluegä: ansehen
  • da muscht luegä: da musst du mal sehen (abwarten)
  • Fernseh luegä: fernsehen
  • e bitzeli: ein bisschen
  • Voressen: Schweine- oder Kalbsragout
  • Herrgöttli: 0,4 Liter Bier
  • des choscht nüt: das kostet nichts (eher selten in der Schweiz Zwinkernd)
  • Zmorge, Zmittag, Znacht: Frühstück, Mittagessen, Abendessen
  • tuusig: tausend
  • Buäss: ein Strafzettel

Wird fortgesetzt...Cool

in der Stadt..

Freitag, 07.03.2014

Schon im Vorfeld wurde mir so oft gesagt:"Zürich - das ist aber eine schöne Stadt"

Nun - wie immer hat die Medaille zwei Seiten. Zürich hat mit seiner Altstadt, dem See, den Bergen, und den Stadtteilen Unterstrass, Fluntern und Seefeld ganz sicher wunderschöne Ecken und Gegenden zu bieten. Gerade die Altstadt gefällt mir ausgesprochen gut...Zürich hat eben nie Zerstörung durch Kriege erlebt, also verdient sich die Innenstadt das Wort "alt" mit Fug und Recht. Wer das Glück hat, eine Wohnung oder ein Haus am Züriberg zu besitzen, der wird wohl einfach stundenlang von dort über die Stadt und auf die Alpen schauen und sich denken, dass es kaum einen schöneren Platz gibt.

Abseits davon allerdings ist Zürich wie jede andere (grössere) Stadt auch. Zweckbauten, viel Beton, Hochhäuser...wenn ich jeden Morgen ins Büro nach Altstetten fahre, frage ich mich manchmal, wo denn die schönen Seiten Zürichs geblieben sind.

Wie auch immer: hier mal zwei Impressioen aus der Stadt. Zum einen bin ich auf dem Lindenplatz...eine hochgelegener Platz am linken Limmat-Ufer, von dem man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat (im Hintergrund das Grossmünster, dessen Turm ich auch bestiegen habe). Zum anderen der Zürisee vom Bürkliplatz aus - bei gutem Wetter hat man diese imposante Alpenkette vor sich, und halb Zürich scheint auf den Beinen zu sein, um sich an der "Goldküste" (dem östlichen Ufer) der Sonne und dem Müssiggang hinzugeben Lächelnd

Zürisee am Bürkliplatz

Schweizer Wörterbuch - Teil 1

Freitag, 07.03.2014

Hatte ich am Anfang doch erhebliche Probleme, dem Schweizerdeutsch zu folgen, so geht es mittlerweile etwas besser. Ich verstehe nicht jedes Wort, aber wenn ich 80-90% mitbekomme, bin ich schon zufrieden. Am schlimmsten ist es, wenn man in einer Gruppe zusammen ist und die Leute durcheinander reden...

Hier mal eine Zusammenstellung der Wörter, die mir bisher am meisten aufgefallen sind:

  • Zyschtig --> Dienstag (der Rest der Wochentage ist einfacher zu deuten)
  • Natel --> Handy
  • Säckli --> Plastiktüte (bekommt man im Supermarkt)
  • Beiz --> Wirtschaft/Kneipe
  • Chabis --> Kohl
  • Poulet --> Huhn/Hähnchen
  • Panasch --> Radler/Alster

wird fortgesetzt...Cool

nach dem ersten Monat...

Freitag, 07.03.2014

Grüezi miteinand,

der 1. Monat in Zürich ist schnell vergangen, und mir ist kaum aufgefallen, dass ich mich gar nicht um meinen Blog gekümmert habe, wie ich das ursprünglich mal vorhatte. Daher jetzt mal ein Update ;-)

Zunächst einmal war der Start bei der IBM sensationell: ich hatte direkt am 1. Tag meinen Laptop und meinen Account, so dass ich also stante pede anfangen konnte - soweit ich es von den Kollegen erzählt bekommen habe, ist sowas wohl noch nie vorgekommen! So gut wie alle mussten wochenlang warten, bis sie mal arbeitsfähig waren. Also entweder hat die IBM ihre internen Prozesse verbessert, oder ich bin ihnen so wichtig - ich vermute mal ersteres ;-)

Ich habe den Eindruck, dass ich hier jeden Tag mehr lerne als sonst in einer Woche: es gibt so viel Neues zu entdecken, zu erfahren, zu lernen...allein schon die IBM Kultur erfordert eigentlich ein 2-wöchiges Intensivseminar, von der Hard- und Softwarepalette sowie den Services mal ganz zu schweigen! Bisher bin ich allerdings noch nicht richtig zum arbeiten gekommen...ich hatte 2-3 kleinere Aufgaben, und mein Chef hat den Plan, mich demnächst in einem neuen grossen Kundenprojekt einzusetzen. Also nutze ich die Zeit, die mir i.M. bleibt, um mir viele Dinge anzueignen und noch für die eine oder andere Zertifizierungsprüfung zu lernen!

Ansonsten hab ich auch schon ein wenig Zürich geniessen können: ich war skifahren in Engelberg, hab die Stadt und den See erkundet (an einem herrlichen, frühlingshaften Tag im Februar), war in zwei verschiedenen Volleyball-Mannschaften zum Schnuppertraining, hab das grüsste Kino Zürichs ausprobiert etc.

Und: ich habe jetzt ein Konto in der Schweiz (Uli Hoeness lässt grüssen!). Mein 1. Gehalt ist auch schon darauf eingegangen - ein gutes Gefühl. Ich kämpfe jetzt nur noch mit dem Quellensteueramt (die haben mich - nach meiner Meinung - falsch eingestuft, so dass ich jetzt zu viel Steuern zahle), aber ich hoffe mal, das lässt sich noch regeln.

Auf den Bildern seht ihr mich in Engelberg - herrliches Wetter und die höchste Hängebrücke der Welt am Titlis in ca. 3000 Meter Höhe (und 500 Metern Luft unter den Sohlen)

  Mittagspause in Engelberg Höcgste Hängebrücke der Welt am Titlis/Engelberg

Wohnung gefunden!

Freitag, 17.01.2014

Manchmal fügen sich die Dinge so wunderbar ineinander, dass man etwas ungläubig davor steht und sich wundert, warum gerade manselber soviel Glück hat!

So gerade geschehen mit meiner Wohnung: ich habe jetzt eine sehr schöne Wohnung, und das in Rekordzeit! Kein langes Warten und Abwarten - alles an einem Wochenende erledigt! Ab dem 01. April werde ich also in der Schaffhauserstrasse direkt am Berninaplatz wohnen, Tram und Bäcker vor der Tür.

Februar und März werde ich noch bei meinem zukünftigen Kollegen Bernhard wohnen, der alleine in einer sehr großen Wohnung wohnt. Er will zwar auch raus, aber übergangsweise ist das für uns beide eine wunderbare Lösung.

Bernhard wohnt auch Schaffhauserstrasse - ca. 200 Meter von meiner zukünftgen Wohnung entfernt. Wenn der April kommt, kann ich meine Sache also einfach rübertragen Cool

Januar 2014 - bald geht's los

Samstag, 04.01.2014

Grüezi mitenand,

schon der 4. Januar 2014 - in einem Monat geht's los, und ich werde in Zürich leben und für die IBM arbeiten. Irgendwie kann ich es immer noch nicht ganz glauben, dass es bald soweit ist - und ich bin sicher, die Zeit wird schneller vergehen, als ich "Appenzeller" sagen kann!

Heute habe ich mich entschlossen, mein Abenteuer "Schweiz" nicht einfach so unkommentiert anzugehen, sondern einen Blog darüber zu schreiben. Als Tagebuch, als Erinnerungsfundus, aber auch, um allen Leuten, mit denen ich nicht regelmäßig spreche, einen Eindruck zu geben, wie es sich im Land der Alphörner und Alpkäsen so leben lässt.

Heute bin ich voller Elan und Pläne - ich weiß aber nicht, ob das anhalten wird. Ich nehme mir also vor, diesen Blog regelmäßig mit neuen Geschichten und Beiträgen zu füttern, damit es keinem langweilig wird Lächelnd

Ade und bis bald - der Stivie